Wild Books

 

Buchdebüt:

"Libri", Das Buch der Bücher,

von Kai Matussik ist veröffentlicht 

und seit 11.4.2022 im Handel.

 

 

 

 

"Beeindruckend! Libri" ist ohne viel Worte ein "must have" für alle Buchliebhaber

Joe Bonhill

"Libri" ist mega, ein Meilenstein, monumental und schön!

Off Road Magazin

Witzig und einfallsreich entdeckt Matussik die Welt der Bücher neu!

Rinus van de Sokken



In über achtzig Zeichnungen durch die Welt der Bücher. Ein einzigartiges "Nachschlagwortwerk", sublim und subtil.

"Libri" von Kai Matussik gehört wie eine Leselampe in jede Bibliothek und auf jeden Nachttisch. 

Eine Buch ohne viel Worte für Jeden, der nicht "alle & alles" lesen kann! 

Eine Hommage und Liebeserklärung ans Buch und unter anderem an 

René Magritte, Charles M. Schulz, Hergé, Katsushika Hokusei, Alfred Hitchkock, Hans Holbein, Mat  Groening, Albert Uderzo, Walt Disney, Sergio Aragones, Gustave Courbet, Auguste Rodin, Francisco de Goya, Morris, Tex Avery, Lukas Cranach. 

 


Wozu verführt uns die Liebe zum Buch, dem traditionellen Medium des menschlichen 

Unwissens? Die einfache Antwort auf diese Frage lautet: zum Lesen wider besseren 

Wissens. Das wäre die Haltung des Trotzdem, aus dem Bewusstsein heraus, dass alles, 

was mündlich geäußert und auch geschrieben wird, der Zeitlichkeit unterworfen ist,

sich morgen schon als anders gemeint, neu interpretiert, als den Zeitläufen oder einem 

Paradigmenwechsel unterworfen – und daher als ein großer Irrtum, gespeist aus vielen 

kleinen Erkenntnissen, erweisen könnte. Zum Glück gibt es noch das Lesen um der 

Muße und des puren Vergnügens willen. Der Mensch vergisst seine Sorgen, solange 

er liest. Kai Matussik wählt einen Weg der dritten Art: Er nähert sich mit dem 

befremdlichen Blick des Illustrators der Materie und geht semantisch vor: 

Welche Spezifika, Komposita, Assoziationen, Eigenschaften oder schlichtweg 

Erfahrungen verbindet der geneigte Leser, die geneigte Leserin mit der 

Neuerscheinung der Altware Buch und ihrem schier unerschöpflichen 

Wertschöpfungszyklus? Da gibt es das Buch als „Inselführer“ für Eskapisten, 

als „Gesetzbuch“ für Heterodoxe, als „Bücherstützen“ für den buchstäblichen 

Burn-out, gar als „Kamasutra“ für organisches, nichtsdestoweniger gebremstes 

Wachstum, für den „Ghostwriter“, der die Untiefen des Lebens, insbesondere des 

politischen, vermisst, die „Fußnote“ als letzten Abdruck des ersten Menschen oder 

die blickdichte „Lesebrille“, die das freie Imaginieren fördert. Wie man sieht: 

Das Buch und sein Druck ist von vielfältigen oder, zeitgemäßer, von diversen 

Gestalten bevölkert, von Fliegenköpfen, Hurenkindern und Schusterjungen, und 

seiner Wandlungsfähigkeit können auch heute noch, bald 600 Jahre nach seiner 

Erfindung in Form von beweglichen Lettern, die sogenannten sozialen Medien 

nicht den Rang ablaufen. Denn welches Medium wäre sozialer als eben das Buch, das, 

in Einsamkeit gelesen, die ganze planetare Vielfalt aus nur 26 Buchstaben 

hervorzaubert und sie in schier unendlichen inneren und äußeren Bildern der 

Phantasie zu universalem Leben erweckt?

 

Ernst Ascher, Tanger, 2022